Westerndisziplinen und ihre Erklärungen

Trail oder Parcourreiten

In kaum einer anderen Westerndisziplin als dem Trail, zeigt sich die Nervenstärke, das Vertrauen des Pferdes in seinen Reiter, sowie die Geschicklichkeit des Westernpferdes, denn der Reiter muss sein Pferd möglichst präzise mit minimaler Hilfengebung seitwärts, vorwärts als auch rückwärts reiten können.

Die Aufgabe besteht hier darin, die verschiedensten Hindernisse in einem Parcours zu überwinden.

Dazu gehört zum Beispiel das durchreiten - öffnen und schließen eines Tores, sowie das Überqueren eines Hindernisses wie Brücke oder Wippe.

Diese Aufgaben sind möglichst so zu lösen, dass es einem Rind unmöglich wäre, zusammen mit Pferd und Reiter durch ein Gatter oder über die Brücke zu schlüpfen.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, am Boden liegende Stangen ohne Berührung zu überqueren. Erschwerend sind hier auch Übungen, wobei der Reiter sein Pferd im Rückwärtsrichten durch wie in Form eines L oder U gelegten Stangenlabyrint führen reiten muss. Diese Übung soll die Fähigkeit des Pferdes zeigen, sich selbst im unwegsamen Gelände (Unterholz) sicher leiten und führen zu lassen!

Da hier dem Reiter oft die Sicht versperrt ist, müssen die Pferde diese Aufgaben weitestgehend selbständig ausführen können. Sie sollten sich vorsichtig, aber mit hoher Aufmerksamkeit dem Hindernis nähern, um es dann ohne zögern zu überwinden.