Westerndisziplinen und ihre Erklärungen

Western Reining

Die Reining wird als die „Dressur des Westernreitens“ oder auch als „Königsdisziplin“ bezeichnet, denn in ihr finden sich alle wichtigen Elemente der Rancharbeit.

Sie verlangt von Reiter und Pferd ein Höchstmaß an Konzentration und Leistungsbereitschaft, um die ihnen gestellten Aufgaben (Pattern) bewältigen zu können.Zu den Bewertungskriterien bei der Reining gehören daher, dass der Reiter mit minimaler Hilfengebung bei jeder Bewegung des Pferdes die absolute Kontrolle besitzt, und das Pferd trotz der oft recht rasanten Bewegungsabläufe willig zwischen den Zügeln (Reins) läuft. Es muss einen ruhigen ausgeglichenen Gesamteindruck hinterlassen,
Zu den einzelnen Pattern zählen die spektakulären Sliding Stop (eine aus vollem Galopp gerittene, über einige Meter gleitende Vollbremsung auf der Hinterhand).

Um diese Disziplin richtig ausüben zu können, haben die Pferde spezielle Hufeisen (Sliding-Eisen),und auch der Boden muss geeignet sein.

Einem Sliding Stop folgt stets ein Rollback (einer 180° Wendung auf der Hinterhand), schnelle Spins (360° Drehungen auf der Hinterhand) sowie Tempowechsel zum langsamen Galopp (Speed Control) in der Mitte der Bahn und schnelles, fast laufendes Rückwärtsrichten am möglichst lockeren Zügel.